Brigitte Melcher
Fortbildung Breast Nurse – Kurs I – 2004/2005
Kursleitung: Doris Scholt
Klinikum links der Weser, Bremen
Implementierung der Breast Nurse
am Brustzentrum Mittelbaden,
Standort Baden-Baden
Abgabetermin: 6.6.2005
Inhaltsverzeichnis
1. INHALTSVERZEICHNIS
2. Einleitung 1
2.1. Brustzentrum Mittelbaden 2
2.2 Situationsbeschreibung Station 4 C – Stadtklinik Baden-Baden 3
2.3. Eigener Werdegang 3
4. Die Breast Nurse 4
4.1. Die Breast Nurse im Ausland 4
4.2. Bisherige pflegerische Betreuung der Brustkrebspatientinnen 7
4.3. Die Aufgaben der Breast Nurse 9
4.4. Begleitung der Patienten 11
4.5. Information der Patientin 13
4.6 Beratung der Patientin 14
4.7 Anleitung der Patientin 14
5. Die Implementierung der Breast Nurse an der Stadtklinik 14
6. Schlusswort 16
Jährlich erkranken in Deutschland über 400.000 Menschen an Krebs, davon rund 53.000 an Brustkrebs. Für 19.000 Patientinnen1 ist Brustkrebs ein Todesurteil, jede achte bis zehnte Frau ist betroffen, die Tendenz ist leicht steigend, vor allem bei jüngeren Frauen. Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, hat sich in den letzten Jahren fast verdoppelt, was jedoch auch auf die längere Lebenszeit von Frauen und die deutlich verbesserten Diagnosemöglichkeiten für Brustkrebs zurückzuführen ist.
Hinter jeder dieser Zahlen einer medizinischen Statistik steht eine einzelne Patientin. Jede dieser Patientinnen hat ihre eigene Lebens- und Leidensgeschichte. Seit Jahren sind Defizite in der Behandlung von Brustkrebs bekannt. Es gibt große Mängel in den einzelnen Gliedern der Versorgungskette von der Diagnostik über die Therapie bis zur Rehabilitation und Nachsorge. Die Versorgungssituation von brustkrebserkrankten Frauen in Deutschland ist noch stark optimierungsbedürftig.
Das Pflegepersonal hat den engsten Kontakt zu den Patientinnen, es genießt hohes Vertrauen, spricht die gleiche Sprache wie die Patientinnen, ist präsent und zeitnah tätig. Beratung zählt schon lange zu den Aufgaben des Pflegepersonals, es informiert die Patientin über Krankheitsverläufe, über Pflegemaßnahmen, und über Möglichkeiten, Schmerzen zu lindern. Die Pflegeperson führt die Patientin in die organisatorischen Belange der Klinik ein, sie leistet Übersetzungen aus der medizinischen Fremdsprache. Sie leitet die Patientin an, wendet sich ihr aufmerksam zu, begegnet ihr mit Verständnis, teilt die Sorgen mit der Patientin, tröstet sie und spricht ihr Mut zu.
Diese Ressourcen haben ....
Wenn Sie den kompletten Bericht lesen möchten wenden Sie sich bitte an mammacare @ brigitte-melcher.de